
16. – 19. Juli 2026
Evangelisation in Uige, Angola
Kollaboration ist ein sehr wichtiger Teil unserer Vision von der „Dekade der doppelten Ernte“. Im August arbeitete Christus für alle Nationen begeistert mit Evangelist Randy Roberts (Radical Walk) im angolanischen Uige zusammen. Randy hat erst vor fünf Jahren das erste CfaN-Bootcamp für Evangelisation abgeschlossen.

An vier Abenden verkündigte Evangelist Randy Roberts das Evangelium vor insgesamt über 250.000 Menschen – hier sehen wir den letzten Abend der Evangelisation.
Der Herr sagte: „Schau nochmal!“
Evangelist Randy Roberts berichtet: „Als ich erfuhr, dass wir in diesem Jahr wieder nach Angola zurückkehren würden, schaute ich auf die Landkarte – und ich hatte den Eindruck, dass Gott mir drei Orte zeigte. Zwei davon sagten mir überhaupt nichts. Von dem dritten hatte ich schon gehört, und weil es eine größere Stadt war, wollte ich gerne dorthin.“
„Als ich im Januar und Februar hier war und begann, mich mit verschiedenen Gemeindeleitern zu treffen, hatte ich einfach keinen Frieden darüber, in die größere Stadt zu gehen. Also fragte ich den Herrn, und ich hörte nur zwei Worte: ‚Schau nochmal!‘
Daraufhin nahm ich mir die Landkarte von Angola noch einmal vor. Während ich sie betrachtete, fiel mein Blick auf einen Ort, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte: Uíge. Als ich begann, mehr darüber herauszufinden, stellte ich fest, dass Uíge das Zentrum einer riesigen landwirtschaftlich geprägten Region ist, die einen wichtigen Beitrag zur Versorgung des Landes leistet. Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto stärker wurde der Friede in meinem Herzen, dass wir genau hierherkommen sollten.“

„Als ich über die Worte ‚Schau noch einmal hin‘ nachdachte, musste ich an die Begebenheit aus 1. Könige 18 denken. Nach mehr als drei Jahren Dürre kündigt Elia an, dass der Regen zurückkehren wird. Er steigt auf den Berg, um zu beten, und schickt seinen Diener los, um nach Anzeichen von Regen Ausschau zu halten. Doch zunächst ist nichts zu sehen. Immer wieder schickt Elia ihn zurück: ‚Schau noch einmal hin!‘ Siebenmal hält er Ausschau – und schließlich kommt der Regen mit Macht.“

Auch in Uíge hatte es seit mehr als drei Jahren eine Dürre gegeben – allerdings nicht, weil der natürliche Regen ausgeblieben war. Was fehlte, war der geistliche Regen: das Wirken des Heiligen Geistes, Einheit im Leib Christi und neue Erweckung!
Ich bin so dankbar, dass der Herr zu mir sagte: ‚Schau noch einmal hin!‘ Denn Gott war treu – und in Uíge durften wir erleben, wie der geistliche Regen in Strömen fiel. Schon am ersten Abend war der Hunger der Menschen nach Gott förmlich mit Händen zu greifen. Und mit jedem weiteren Abend wuchsen nicht nur die Menschenmengen, sondern auch ihr Hunger nach Jesus.

Zeugnis
Domingo hatte sich das Schlüsselbein und das linke Bein gebrochen.
Eigentlich wollte er zunächst gar nicht zur Evangelisation kommen – doch dann entschied er sich schließlich doch dafür. Und dort erlebte er, wie Gott ihn berührte!
Als Domingo anschließend seinen Körper prüfte, stellte er fest, dass er wieder schwere Dinge heben konnte. Auf der Bühne machte er sogar gemeinsam mit Evangelist Roberts 20 Liegestütze!
Doch an diesem Abend geschah noch mehr: Am Tag zuvor hatte Domingo ein Handy und Bargeld gestohlen. Durch die Predigt wurde sein Herz tief berührt. Er gab das gestohlene Handy und das Geld zurück – und übergab sein Leben Jesus.
Ein blindes Auge kann wieder sehen
Angela kam mit ihrem etwa sechsjährigen Sohn Elohim auf die Bühne, um zu erzählen, was Gott getan hatte. Seit einer schmerzhaften Augenerkrankung im Jahr 2022 konnte Elohim auf einem Auge nicht mehr sehen. Doch nach dem Gebet für die Kranken sagte er plötzlich zu seiner Mutter, dass er wieder sehen könne – und auch die Schmerzen in seinem Auge seien verschwunden.
Evangelist Randy Roberts bat ihn daraufhin, sein gesundes Auge zuzuhalten. Mit dem Auge, auf dem er zuvor nichts sehen konnte, erkannte Elohim Randys Finger selbst aus einiger Entfernung und konnte sie problemlos zählen.

Der Glaube einer Mutter

Milita kam gemeinsam mit ihrem Sohn Alberta, um von seiner wunderbaren Veränderung zu berichten. Seit 2020 hatte Alberta bei seinem Vater gelebt und unter schweren psychischen Problemen sowie starken Gedächtnisstörungen gelitten.
Doch Milita gab die Hoffnung nicht auf. Sie holte ihren Sohn persönlich ab und brachte ihn zur Evangelisation – im festen Glauben daran, dass Jesus ihm helfen konnte.
Und tatsächlich erlebte die Familie eine erstaunliche Veränderung: Alberta konnte sich wieder erinnern und klar denken. Er war sogar in der Lage, selbstständig im Nacharbeitsbüchlein zu lesen. Bei klarem Bewusstsein traf er schließlich die Entscheidung, Jesus sein Leben anzuvertrauen.
Shouts of joy: Christina broke a bone in her shoulder a couple years ago.
It was so painful that even raising her voice hurt her, and she could not shout. Today, she arrived in pain feeling sad, but people around her grabbed her hands to pray. She said, “This pain must leave now” and it did. Totally healed, she yelled joyfully with Randy on stage!

Wie schön und wohltuend ist es, wenn Brüder in Einheit zusammenleben!
Am letzten Abend ereignete sich etwas, das Randy tief bewegte. Gerade als er auf die Bühne gehen wollte, versammelte sich das gesamte Beraterteam um ihn – ein Komitee aus einheimischen Gemeindeleitern, das maßgeblich bei der Organisation der Evangelisation mitgewirkt hatte.
Einer von ihnen sah Randy ernst an und sagte: „Bitte, bevor du heute mit der Predigt beginnst, erzähle den Menschen, wie sehr wir als Gemeinden eins geworden sind.“
Randy berichtet: „Mein Herz machte einen Freudensprung! Denn ich weiß: Wenn der Leib Christi gespalten ist, bekommen all die Menschen, die sich neu für Jesus entschieden haben, nicht die Unterstützung, die sie brauchen, um im Glauben zu wachsen und ihren Platz im Reich Gottes einzunehmen.
Noch nie zuvor hatten die Gemeinden in Uíge auf diese Weise zusammengearbeitet. Anfangs waren manche noch zurückhaltend und mussten erst lernen, uns und auch einander zu vertrauen. Doch davon war am Ende nichts mehr zu spüren. Gemeindeleiter aus den unterschiedlichsten Denominationen und Hintergründen waren zu echten Freunden geworden.
Es erfüllt mein Herz mit großer Freude zu wissen, dass das Reich Gottes hier nicht nur gewachsen ist, sondern zugleich gestärkt wurde.“
Am Vormittag hielt Randy außerdem eine Feuerkonferenz ab, bei der er die Leiter der örtlichen Gemeinden lehrte, ermutigte und für ihren Dienst stärkte.
























































































































































































































