School of Evangelism – Berlin 2026
Erwarte Großes von Gott
Eine unserer größten Freuden hier bei CfaN ist es zu beobachten, wie von Gott gerufene Menschen ihre Berufung ergreifen. Das sehen wir ganz besonders bei der School of Evangelism (SOE) von CfaN, unserem sechswöchigen Intensivtraining für Evangelisation. Erst kürzlich hat unsere vierte Studentengruppe in Deutschland ihren Abschluss gemacht, 73 Personen aus ganz Europa und darüber hinaus.
Heute möchte ich dir einige großartige Berichte weitergeben, die wir vom Leitungsteam dieser SOE erhalten haben. Matheo und Lory Wentland, die die Studentengruppe begleitet haben, erzählten uns, wie Gottes Wirken im Leben der Teilnehmer schon lange vor dem ersten Tag des Kurses begonnen hatte.

Gott wird den Weg bahnen!

Lory berichtet: „Es war wunderschön, die Studenten ab dem Zeitpunkt ihrer Bewerbung zu begleiten. Während des Bewerbungsgesprächs erzählten sie von den Wundern, die sie für die Vorbereitung bräuchten, z. B. bezüglich Finanzen, Familie oder ihrer Arbeit. Manchmal dachte ich: ‚Wie wird Gott ihnen nur den Weg bahnen?‘ Doch ein paar Wochen oder Monate später erfuhren wir von ihnen, wie das Wunder geschah, und sowohl sie als auch wir waren von Gottes Wirken einfach überwältigt.
Nur ein Beispiel: Eine Familie mit drei schulpflichtigen Jungs wollte teilnehmen. Als sie mit dem Schuldirektor sprachen, lehnte er dies kategorisch ab. Ich hatte das starke Empfinden, diese Familie sollte am Training teilnehmen, daher betete ich, dass Gott ihnen einen Weg eröffnen würde, obwohl ich keine Lösung sah. Als sie mir dann schrieben, dass der Direktor eine Lösung gefunden hatte, den Jungs sechs Wochen frei zu geben, war ich über dieses Wunder sehr erstaunt.
Wie viel du empfängst, hängt von dir selbst ab
Vor Trainingsbeginn gab es jeden Monat einen Zoom-Call. Es beeindruckte uns als Organisatoren tief, wie bereitwillig und zahlreich die SOE-Studenten daran teilnahmen. Normalerweise sind aus Termin- und Zeitgründen nicht viele bei einem Zoom-Call dabei, doch mehr als 75 % aller angenommenen Studenten waren jedes Mal anwesend. Ihre Begeisterung war sichtbar und spürbar. Wir prägten die Kultur der SOE ab dem Beginn der Vorbereitungen. Daher betonten wir den Familiengedanken und forderten sie auf, ihre Herzen im Gebet und durch ihre Erwartungshaltung vorzubereiten. Das Programm würde für alle dasselbe sein, doch wie viel sie empfingen, hinge von ihnen, ihrem Hunger, ihrer Belehrbarkeit und ihrer Bereitschaft ab, Teil einer geistlichen Familie zu werden und etwas Neues zu wagen.

Als die Studenten kamen und wir sie zum ersten Mal umarmten, war die Freude groß. Auch untereinander begrüßten sie sich begeistert, weil sie sich schon oft online gesehen hatten und sich nun endlich persönlich begegneten. Es war wie auf einer Hochzeit! Jeder hatte sich seit Monaten darauf gefreut, und nun konnten sie es endlich gemeinsam live erleben. Schon in der ersten Woche erlebten wir dieses Familiengefühl und diese Vertrautheit. Wir hatten es monatelang proklamiert und gepredigt, doch jetzt wurde es wahr.“
Erwarte Großes von Gott

Caroline Rose, eine CfaN-Mitarbeiterin, die mithalf, diese Studentengruppe zu begleiten, berichtet: „Zu Beginn jeder SOE setzen wir ein Ziel: Den Studenten zu vermitteln, dass sie Großes von Gott erwarten dürfen. Am Anfang dieser SOE wurde klar, dass dies nicht schwierig sein würde, da dieser Jahrgang schon mit viel Enthusiasmus und Erwartung am Start war, begierig auf jedes Detail.
Wer auch immer die Bühne betrat, dieser Jahrgang versuchte ständig, soviel nur irgend möglich mitzunehmen. In der zweiten Woche berichtete Matias Toivainen live vom Missionsfeld. Als Übersetzerin sah ich, wie Studenten leise weinten, als er den geistlichen Hunger unerreichter Volksgruppen beschrieb. Genauso unvergesslich war Christoph Domes Vortrag über den Heiligen Geist, der uns fast überwältigte. Winfried und Gabi Wentland faszinierten die Studenten wirklich und ermutigten sie, an ‚das Unmögliche‘ zu glauben.
City of Light – Berlin
Gott nutzte diese Lehrmomente, um den Studenten ein größeres Ziel zu geben: nicht nur Großes von Gott zu erwarten, sondern durch ihr eigenes Leben. Dieser Glaube, gekoppelt mit praktischen Einsätzen, katapultierte sie in zwei Wochen Evangelisation non-stop. Das Ganze gipfelte in dem Event „City of Light“ mit Evangelist Lukas Repert (einer viertägigen Open-Air-Evangelisation). Während dieses Praxisteils hörten über 35.000 das Evangelium, von denen 1.343 beschlossen, Jesus nachzufolgen!
Nach vier Wochen im Klassenzimmer waren die Studenten mehr als bereit, während des Praxisteils alles zu geben. Berlin ist eine geschäftige und hektische Stadt, die viele verschiedene Kulturen, Persönlichkeiten und sogar psychische Erkrankungen offenbart. Die Menschen auf der Straße waren oft Außenseiter der Gesellschaft. Es gab auch Gangs, Familien und Freundesgruppen sowie Menschen auf dem Weg zu Partys oder zur Arbeit.
Die Notwendigkeit, das Evangelium zu predigen, war überall sichtbar, und die Studenten zahlten einen Preis dafür, es täglich zu tun. Die Reaktionen waren gemischt und nicht immer positiv – manchmal begegneten ihnen Wut oder Hass. Aber sie blieben treu und predigten weiter. Sie sahen Frucht, wenn Menschen ihr Leben Jesus gaben, doch es war nicht immer einfach. Dennoch waren sie bereit, sich von Gott gebrauchen zu lassen. Viele der Studenten waren selbst überrascht, da sie sich nie als etwas Besonderes gesehen hatte. Doch sie erlebten, wie Gott durch sie wirkte – auf eine Art und Weise, die sie nie erwartet hätten.
Es gab viele unvergessliche Zeugnisse. Eine portugiesische Studentin zum Beispiel begegnete einem selbstmordgefährdeten Mann aus ihrer Heimatregion. Kurz zuvor hatte er verzweifelt geschrien, dann spürte er ein Drängen zum Leopoldplatz zu gehen, wo das Open-Air-Event stattfand. Dort hörte er das Evangelium in seiner eigenen Sprache und beschloss, sein Leben Jesus zu geben!“
Es ist bewegend und begeisternd, was Gott durch Menschen tun kann, die sich ihm ganz hingeben! Wir beten, dass jeder dieser neuen CfaN-Absolventen von Kraft zu Kraft weitergeht sowie Multiplikation und Frucht in seinem Leben erfährt, die er sich jetzt noch gar nicht vorstellen kann.
Danke, dass du in dieser Vision von der Dekade der doppelten Ernte an unserer Seite bist. Bitte bete doch weiterhin für diese Generation Evangelisten, die Gott gerade in seinen Dienst stellt. Bitte bete auch für einen Zuwachs an Monatspartnern, die uns helfen, diese Vision umzusetzen. Das ist gerade unser größtes Anliegen, dass die Versorgung mit der Vision Schritt halten kann. Möge Gott dich für deine Treue mächtig segnen.
Gemeinsam mit dir im Einsatz für Jesus
Evangelist Daniel Kolenda
(und das CfaN-Team weltweit)










































































































































































































