Lebensberichte

Endlich frei!

Als ob ein Vorhang weggezogen wurde

Okiki Olayinka

Die Kraft von Hexerei und Magie hält Menschen überall in Afrika gefangen. Okiki Olayinka verdiente als Wasserhexe ihren Lebensunterhalt. Sie konnte mithilfe eines Wassergötzenbildes in die Zukunft sehen und Flüche aussprechen. Als ihre Hexerei begann, sich
gegen sie zu wenden, wusste sie keinen Ausweg mehr.
Doch dann besuchte sie eine Evangelisation von Christus für alle Nationen.

Okiki Olayinka berichtet über das, was sie erlebt hat:

„Ich habe die Utensilien von meiner Großmutter geerbt, die ebenfalls Wasserhexe war. Als ich ein Jahr alt war, wurde ich von jemandem, bei dem ich mich damals aufhielt, ins Feuer geworfen. Vor lauter Angst, dass so etwas noch einmal passieren könnte, führte mich meine Familie in die Kräuterhexerei ein.

Ich habe Wasser zum Wahrsagen benutzt. Ich konnte damit in die Vergangenheit, in die Gegenwart und in die Zukunft schauen. Jedes Jahr musste ich dem Wassergott ein Blutopfer bringen. Ich nahm das Blut einer Ziege oder eines Hahns und besprengte damit meine Amulette. Diese Amulette legte ich um meine Knöchel, während meine Freunde um mich herumtanzten und sangen.

Doch irgendwann entdeckte ich, dass es gefährlich ist, dem Teufel zu dienen. Ich wollte mit dem Götzendienst aufhören und stattdessen Jesus in meinem Leben haben, doch ich wusste nicht, wie ich das in die Wege leiten konnte, bis ich schließlich zu der CfaN-Veranstaltung kam. Durch die vielen Berichte über die Wunder, die Gott durch den Dienst von CfaN tat, wurde ich neugierig. Als ich hörte, dass sie keinerlei Amulette und Ähnliches gebrauchen, erkannte ich, dass meine Praktiken gefährlich sind und ich wusste, dass ich meinen Götzen während der Evangelisation in Akure übergeben sollte.

Als ich dort die Kraft Gottes in Aktion sah, entschied ich mich, mein Leben ganz Christus zu geben.

Ich kniete auf den Boden des Veranstaltungsgeländes nieder, bekannte meine Sünden und bat Jesus, in mein Leben zu kommen.

Ich trennte mich von allen Amuletten, die ich noch in meinem Besitz hatte. Seit diesem Tag fühle ich Freude und Frieden in meinem Herzen. Es ist, als ob ein Vorhang vor meinen Augen weggezogen wurde und ich die Dinge dieser Welt als nichtig erkannt habe.“

Auf der Bühne berichtete Okiki: „Ich erkläre, von heute an, von diesem Moment: Meine Seele gehört Jesus. Ich werde nicht länger den Wassergott befragen. Niemand soll mich mehr als Wahrsagerin aufsuchen. Ich möchte euch allen verkünden: Jeder, der so etwas wie das hier (sie zeigt auf ihr Hexereiobjekt) besitzt, sollte es an Jesus abgeben!“

Nach der Evangelisation schloss sie sich einer lokalen Gemeinde an und begann eine Bibelschule zu besuchen. Nach ihrer Ordination begann sie als „Lady Evangelist“ unter ihrem neuen Namen Lidia Okiki ihren Dienst in ihrer Region.