Immun gegen Angst

Tag 18: Bleib fokussiert

Auf welches Ziel du dein Herz, deine Augen, und deine Gedanken auch richtest, es ist der Ort, an dem du irgendwann ankommen wirst. Wir werden zu dem, worauf sich unser Augenmerk richtet. Es gab einen Artikel in der New York Times mit der Überschrift „Lang verheiratete Paare sehen laut einer Studie gleich aus“. In diesem Artikel behauptet Dr. Jajonc, ein Psychologe der Universität Michigan, dass Menschen oftmals ganz unbewusst die Gesichtsbewegungen ihres Partners nachahmen und sich so über die Jahre hinweg ein ähnlicher Gesichtsausdruck formt.

Endlich hat die moderne Wissenschaft also eine alte biblische Erkenntnis entdeckt – du wirst zu dem, was dir vor Augen liegt. „Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider, und wir werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist“ (2. Kor 3:18). Das, was unsere ungeteilte Aufmerksamkeit hat, Augen, Gedanken und Herz eingeschlossen, hat die unglaubliche Kraft, uns von innen her zu verändern.

Als ich ein kleiner Junge war, hat mein Vater mir gezeigt, wie man den Rasen mäht. Ich musste meine Augen direkt auf einen Punkt am anderen Ende der Wiese richten und darauf zugehen. So, meinte er, würde ich mein Ziel klar anpeilen und das Ergebnis wären gerade Linien auf dem Rasen.

Auf was du dich auch immer fokussierst, das was deine ungeteilte Aufmerksamkeit hat, wird in deinem Leben gedeihen. Ultimativ wird dein Fokus dich auf die eine oder andere Weise beeinflussen. Wenn du dich nur auf die schlechten Nachrichten konzentrierst (z. B. dunkle Mächte, dämonische Aktivitäten, negative Gedanken im Allgemeinen), dann wirst du dich zweifellos mehr und mehr darin verfangen. Du wirst in jeder Ecke Dämonen sehen, auch wenn sie gar nicht da sind.

Eine der stärksten Waffen Satans ist die Angst. Hebräer 2:14-15 sagt uns, dass Angst auch eine Art Gefangenschaft mit sich bringen kann: „Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten.“

Satan will, dass du durch sein Tun das vergisst, was du eigentlich in dieser Welt tun solltest. Wenn es nach ihm geht, dann sollst du vergessen, dass du ein wiedergeborener Sieger über alle dunklen Mächte bist. Angst lähmt Menschen und verhindert so die Erfüllung des Rufes auf ihrem Leben. Der Teufel gedeiht auf dem Boden der Angst und davon profitiert das Böse.

Das Gegengift zur Angst ist die Liebe, die natürlich von Gott kommt. Paulus erklärt das perfekt: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Tim 1:7). Wenn du dich auf die Dunkelheit konzentrierst, dann wird Angst dein Leben regieren. Wenn du auf Gott schaust, dann regiert die Liebe dein Herz. Im 1. Johannes 4:18 steht: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.“

Wie Smith Wigglesworth sagte: „Hast du einen großen Gott, hast du einen kleinen Teufel; wenn du allerdings einen großen Teufel hast, dann erscheint Gott ganz klein.“ Wir müssen unsere Augen auf Jesus richten, um die richtige Perspektive zu behalten. Er ist der Anfänger und der Vollender unseres Glaubens!

Auszug aus dem BuchDrachentöten“ von Daniel Kolenda

Glaubensstärkende Bibelstudie