Immun gegen Angst

Tag 17: Du bist immun gegen den Fluch!

Angst spielt immer in die Hände des Teufels. Die Wahrheit ist, dass er keinen wirklichen Schaden anrichten kann, außer den, uns glauben zu machen, dass er dazu im Stande ist. Der Teufel ist ein Trickbetrüger. Wenn er auch noch so sehr versucht, das Volk Gottes durch seine boshaften Intrigen aufzuhalten, so wird er dabei doch nur scheitern, denn wir sind auf ewig von dem Blut des Lammes umhüllt! 

 

Die Geschichte von Balaks Absicht, Israel zu verfluchen, gibt uns im 4. Buch Mose dazu ein Beispiel. Bis zu diesem Zeitpunkt war Israel auf dem Schlachtfeld unbesiegt. Balak, König der Moabiter, hatte es darauf abgesehen, Israels Gewinnsträhne zu Fall zu bringen. Er wollte das Land von Gottes Volk befreien und so dachte er sich andere Mittel und Wege aus, um gegen sie anzutreten. Er bot Balaam, dem Propheten, Geld, damit dieser Israel mit einem Fluch belegte. Leider erklärte sich Balaam dazu bereit, denn er liebte das Geld. Er wusste natürlich, dass der Herr Israel nicht verfluchen wollte, aber um ganz sicher zu gehen, fragte er trotzdem noch einmal nach. Er suchte Gott und hoffte, dass Er ihm eine Prophetie in diese Richtung geben würde.

Balak und Balaam kletterten auf die Anhöhen Baals und bauten sieben Altäre. Sie gaben sieben Bullen und sieben Schafsböcke als Opfergabe und hofften, dass irgendeine dunkle, okkulte Macht ihnen den Gefallen tat, den Fortgang des Volkes Gottes aufzuhalten. Wie auch immer, Gott handelt nicht mit Flüchen gegen Sein eigenes Volk! Trotzdem blieben Balaam und Balak weiterhin hartnäckig bei der Sache, aber sie fanden sehr schnell heraus, dass ihr Unterfangen vollkommen sinnlos war. Sie schauten auf die Zelte Israels am Fuße der hohen Berge. Mittendrin befand sich die Stiftshütte, darüber die Wolke der Gegenwart Gottes – wie ein ewiges Banner.  „Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht“ (Ps 121:4). Früh am Morgen lagerte sich Israel sicher unter den ausgestreckten Flügeln von Jehova. Sein Schutz war für alle Feinde sichtbar.

Balaam war gezwungen, Wahrheit und Segen über Israel auszusprechen. Er hat uns gezeigt, dass Gottes Volk nicht für irgendeinen Fluch steht. Wir sind dagegen immun. Wir sind losgekauft, wie Israel. Was gestern für Gottes erlöstes Volk galt, gilt auch heute für uns, die Befreiten! Angst hört den Ruf des Feindes, aber Glaube hört den Ruf des Königs der Könige. „Daher hilft kein Zaubern gegen Jakob und kein Wahrsagen gegen Israel. Zu rechter Zeit wird Jakob und Israel gesagt, was Gott gewirkt hat“ (3. Mose 23:23).

Übrigens erinnert mich der Vers an die vielen Male, in denen Medizinmänner versucht haben, unsere Gospel-Kampagnen zu verfluchen. Manchmal hat schon ein simples aber gesalbtes „Hallelujah“ von der Bühne das Joch der Unterdrückung zerbrochen und sie in die Flucht geschlagen! Ihr Bestreben, uns zu verfluchen und Dämonen zusammenzurufen, wurde durch Gottes Schutz zunichtegemacht. „Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus“ (Ps 34:8).

Als zum Passahfest die heulenden Winde des Todes über Ägypten zu hören waren, hat kein israelisches Haus dessen Kälte gespürt. Als der Herr in Ägypten die Erstgeburt schlug, verschonte Er alle Häuser, an denen Er das Blut des Lammes sah.

„Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter. Ich bin der HERR.

Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen, und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage.“ (2. Mose 12:12-13)

Jedes Kind Gottes ist heute durch das Blut Jesu gekennzeichnet. Jeder Einzelne von uns ist außer Reichweite finsterer Mächte, Flüche und Dämonen. Kräfte und Gewalten können uns nicht fassen, solange wir unter dem Banner des kostbaren Blutes unseres Erretters, dem Passahlamm ruhen. Sein Schutz, der uns umgibt, ist undurchdringlich und unantastbar. Psalm 121:5-8 beschreibt Gottes Schutzbanner über uns: „Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.“

Auszug aus dem BuchWenn das Feuer fällt“ von Reinhard Bonnke

Glaubensstärkende Bibelstudie