Audio-Botschaft

Der große „Ich werde“

Mose war kein General, sondern nur ein Hirte. Er war kein geflügelter Redner, sondern er stotterte. Er war nicht dazu ausgebildet, ein Volk zu führen, sondern hatte schon Mühe damit, eine Herde Schafe zu leiten. Er konnte also unmöglich das tun, was Gott ihm auftrug! „Wer bin ich“, fragte Mose, „dass ich zum Pharao gehen und die Söhne Israel aus Ägypten herausführen sollte?“ (2. Mose 3,11). An dieser Stelle sehen wir den Fehler, den Mose beging. Er irrte sich zu denken, dass es um ihn ging, um seine Talente, Fähigkeiten und Gaben. Doch Gott korrigiert Mose ganz schnell immer wieder, wie man im weiteren Verlauf des Kapitels sehen kann:

  • Ich bin der Gott deines Vaters (2. Mose 3,6)
  • Ich will dich zum Pharao senden. (2. Mose 3,10)
  • Ich werde ja mit dir sein. (2. Mose 3,12)
  • Ich bin, der ich bin. (2. Mose 3,14)
  • Ich will euch … hinaufführen. (2. Mose 3,17)
  • Ich werde meine Hand ausstrecken. (2. Mose 3,20)
  • Ich werde diesem Volk Gunst geben. (2. Mose 3,21)

Am Ende dieser Unterhaltung hatte Mose eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Der große „Ich bin“ ist der große „Ich werde“. Gott ist derjenige, der sein Wort ausführt.

Gedanken von Daniel Kolenda
in Anlehnung an sein Buch ‚Lebe − bevor es zu spät ist‘

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