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Begrabene Schätze

In Matthäus 25 erzählt Jesus das Gleichnis von den Talenten. Du wirst dich daran erinnern, dass der Herr mit den ersten beiden Knechten sehr zufrieden war, die ihre Talente weise investierten. Doch über den dritten, der sein Talent in der Erde vergraben hatte, war der Meister sehr zornig und jagte ihn hinaus in die Finsternis, wo „das Weinen und das Zähneknirschen sein wird“ (Matthäus 25,30).

Ich möchte dich auf den Grund aufmerksam machen, den der Knecht angab, weshalb er das Talent vergraben hatte. Er sagte in Vers 25: „Ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde“. Er vergrub sein Talent, weil er Angst hatte.

Angst bringt viele Menschen dazu, ihre Talente in der Erde zu vergraben. Ich meine damit nicht den Erdboden in deinem Garten. In 1. Mose 2,7 steht, dass Gott den Menschen aus dem Staub der Erde geformt hat. Wir sind diese Erde! Menschen vergraben ihre Talente in sich selbst – weil sie Angst haben.

Ich finde, einer der tragischsten Orte, die man überhaupt besuchen kann, ist ein Friedhof, und zwar nicht wegen der Menschen, die dort begraben sind, sondern wegen dem, was in den Menschen beerdigt ist, die hier liegen. So viel ist begraben und für alle Ewigkeit verloren, weil jemand Angst davor hatte, verletzt zu werden, kritisiert zu werden, abgelehnt zu werden, oder auch in finanzielle Schwierigkeiten oder Gefahr zu kommen. 

Mein Freund, eines Tages werden wir alle vor dem Herrn stehen und Rechenschaft über das geben, was er uns anvertraut hat. Ich bete, dass wir bereit sind, ein Risiko einzugehen, so dass wir uns an jenem Tag nicht zu schämen brauchen. 

Gedanken von Daniel Kolenda
in Anlehnung an sein Buch ‚Lebe − bevor es zu spät ist‘

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