Immun gegen Angst

Tag 3: Der Sieg hat die Welt überwunden!

Die Bibel sagt: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1:7) Diese Bibelstelle macht klar, dass der Geist der Angst nicht von Gott ist. Wenn eine Gefahr droht, dann versucht sich die Angst an uns festzuklammern. Sogar die chemische Eigenschaft unseres Körpers verändert sich, wenn wir ein sich nahendes Desaster spüren, die Umstände düster und dunkel sind oder wenn ein Schmerz überwältigend wird. Unsere natürliche Reaktion darauf ist ein Alarmzustand oder Angst.

Was macht dagegen der Geist der Kraft, Liebe und unser gesunder Menschenverstand in Anbetracht von Angst? Sie lösen den Griff der Todesangst, der uns versucht zu lähmen. Angst kann kommen, aber sie kann nicht bleiben und diejenigen beherrschen, die dem Herrn gehören, denn sie sind Überwinder!

 „Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ (1. Joh 5:4)

„… fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jesaja 41:10)

Jesus sagte: „Fürchte dich nicht; glaube nur …“ (Luk 8:50).

Die anschaulichste biblische Schilderung von Angst und Unglauben sehen wir an den Stämmen Israels, die sich vierzig lange Jahre in der Wildnis aufhielten. Obwohl ihre Wanderungen sie bis kurz vor die Grenze des gelobten Landes gebracht hatten, glaubten sie nicht wirklich, dass sie auch hinüberkommen würden, denn sie hatten der Angst bereits nachgegeben. Sie wussten, es war ihr Recht, das Land zu besitzen, weil Gott es ihnen gegeben hatte, aber ihr Glaube hatte Mangelerscheinungen. Die krankhafte Angst hatte bereits den wenigen Glauben, den sie noch im Herzen hatten, verhüllt. Ihr Glaube war, solange sie sich fürchteten, unbrauchbar und deshalb erreichten viele von ihnen das gelobte Land nicht. Sie bejammerten ihre Situation aber hatten nicht genügend Glauben, sie zu ändern. Sie klagten, anstatt sich zu laben.  

Moses sandte zwölf Spione aus, von jedem Stamm einen, um Kanaan auszukundschaften, so wie der Herr es ihnen aufgetragen hatte (4. Mose 13). Es gab zwei sehr unterschiedliche Berichte, als diese zurückkehrten. Das kam daher, weil zehn von ihnen dem Unglauben und der Entmutigung zum Opfer gefallen waren. Die anderen zwei waren voller Glauben und Mut, das Land einzunehmen. Das ist wahrscheinlich der allgemeine Durchschnitt – zwei von zwölf glauben und bekommen, was Gott für sie hat.

Die anderen wünschen es sich nur, sterben und bekommen es damit nie. Es wird immer mehr Angstvolle als Glaubensstarke geben. Was wählst du?

Glaubensstärkende Bibelstudie